artist statement

English

Central issues of my work deal with the subject of structure and construction and the tension between an existing order and the constant process of change – and the position of the human being in it.

I see myself as a process based worker and approach work as an ongoing experiment. The indeterminacy of its outcome is part of the excitement and challenge that drives me.

I work across a wide range of media: video, photography, painting, photography and installation. For the last years I had two main subject matters: music and time & memory.
Working in the field of music, many of my works are results from collaborative works with musicians.
Questions like visualizing music, experiencing acoustic spaces as well as the spirituality of music are main concerns of my work.

In the other subject dominating my work based upon questions of time, memory and the presence of the past.
Here I often use photography as the fundamental basis and then work on it with diverse materials like acrylic, oil pastels, pencil, saw dust, plastic or words.
These paintings are about the possibility or impossibility of finding, understanding and reworking the past within the present.

Deutsch

Kernfragen meiner Arbeit beschäftigen sich mit dem Thema Struktur und Konstruktion, der Spannung zwischen bestehender Ordnung und Im-Wandel-Begriffen-Sein,  sowie der Position des Menschen darin.

In Teilen meiner Arbeit geht es im Wesentlichen um den Prozess an sich. Der völlig offene Ausgang dessen ist Teil der Herausforderung, die mich treibt.

In vielen der neueren  Arbeiten geht es um Musik. Hier arbeite ich mit einer Bandbreite verschiedener Medien wie Video, Photographie, Malerei und Soundinstallation. Einige Arbeiten sind Produkte aus Gemeinschaftsprojekten mit Musikern.
Fragen wie die Visualisierung von Musik, das Erleben akustischer Räume oder auch die Spiritualität von Musik versuche ich neu zu entwickeln.   

In anderen  Arbeiten geht es um Fragen von Zeit und Erinnerung sowie deren Gegenwärtigkeit.
Hier verwende ich Fotografien als Ausgangsfläche, die dann mit verschiedenen Materialien wie Holzspäne, Plastik,  Tape, Acryl, Tinte, Ölkreide, verschiedenen Lacken oder auch Worten bearbeitet werden.
Beim Betrachten der Bilder geht es um die Möglichkeit/Unmöglichkeit Vergangenes in der Gegenwart wieder zu finden, wieder zu beleben. Was präsent erscheint, ist fort und was ganz nah erscheint, ist Abbild nicht mehr existierender Orte einer vergangenen Zeit.

Im Juni 2009 Absolvent der Universität für Kunst, Central Saint Martins in London.